Die Biogaserfolgsformel
mehr Gas + mehr Strom = mehr Geld
Strom direkt vermarkten,
höhere Rendite sichern und gleichzeitig viel Arbeit sparen.

Direktvermarktung

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt die Abnahme und die Einspeisevergütung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Biogasanlagenbetreiber können mit selbst produziertem Strom Geld verdienen. Dafür eignet sich am Besten das Marktprämienmodell, da hierbei zum Erlös durch den Verkauf des Stromes der Netzbetreiber eine sogenannte Marktprämie auszahlt. Die Höhe dieser Prämie übersteigt bei Biogasanlagen in der Regel die reinen Erlöse aus dem Verkauf der Energie bei weitem - was ein gewichtiges Argument bei Gesprächen mit finanzierenden Banken sein kann.

Voraussetzung für die Gewährung der Marktprämie sind natürlich die Einhaltung aller Anforderungen für die EEG-Vergütung. Darüber hinaus darf der Strom nicht an einen Dritten in unmittelbarer Nähe verkauft werden und die Energie muss durch ein Stromnetz geleitet werden.

Produziert die Anlage mehr Strom, wenn er teuer ist (HT-Zeit) und weniger, wenn er nicht so viel kostet (NT-Zeit) erhöhen sich die Erlöse weiter. Und mit dem Zusammenschluss mit anderen Biogasanlagenbetreibern zu einem "virtuellen Kraftwerk" kann der Betreiber unter Umständen am Regelenergiemarkt teilnehmen, was den Ertrag noch einmal steigert.

Ein weiterer Vorteil der Vermarktung über die Marktprämie: die neue Wärmenutzungspflicht entfällt.